Radwallfahrt verbindet Sport und Glauben

DJK-Diözesanverband Eichstätt unterwegs zu Kirchen und Kapellen

Auch in diesem Jahr machte sich am frühen Samstagmorgen eine bunt gemischte Gruppe des DJK-Diözesanverbandes Eichstätt auf, um mit dem Rad die Landschaft zu erkunden. Startpunkt war diesmal der Rother Festplatz. Insgesamt 43 Teilnehmer aus den Regierungsbezirken Mittelfranken, Oberbayern und der Oberpfalz gingen auf die zweitägige Tour. Begleitet wurde die Gruppe von Pfarrer Richard Herrmann, der seit vielen Jahren mit dabei ist.

Organisiert wurde die Wallfahrt von den Familien Herrler, Regler und Wenzel/Mederer. Das erste Ziel war die Bruder Klaus Kapelle am Tiefenbach in Röttenbach. Die Kapelle ist dem Schweizer Eremiten und Mystiker Nikolaus von der Flühe gewidmet. Er ist der Schutzpatron der Schweiz und unter dem Namen Bruder Klaus bekannt. Nach dem Morgenlob setzte die Gruppe ihre Fahrt nach Muhr am See fort, wo eine Mittagspause eingelegt wurde. Nach der Stärkung führte die Tour weiter zur Ruine „St. Salvator“ im Steinbachwald bei Rauenzell. Der Steinbachwald bei Rauenzell ist Standort einer der ältesten ehemaligen Wallfahrten der Diözese Eichstätt. Nach der Besichtigung der Ruine trafen sich die Teilnehmer zu einer Kaffeepause. Die letzte Etappe des ersten Tages führte die Radwallfahrer nach Ansbach. Nach dem Einchecken im Hotel ging es zum gemeinsamen Abendessen. 

Am Sonntag führte die Reise nach dem Frühstück zunächst nach Dietenhofen. Dort nahm die Gruppe am Gottesdienst in der modernen Kirche „St. Bonifatius“ teil. Am 27. September 2009 weihte Bischof Gregor Maria Hanke die Kirche die in elliptische Bauweise gebaut wurde ein. Nach der Messe gab es für die Teilnehmer noch eine Führung durch die Kirche, bevor die Fahrt nach Großhabersdorf fortgesetzt wurde. Dort angekommen, freuten sich die Radwallfahrer auf das anschließende Mittagessen. Um 13 Uhr ging es frisch gestärkt weiter nach Roßtal, wo die Kirche und Krypta „St. Laurentius“ besichtigt wurde. Die Krypta aus dem 11. Jahrhundert ist besonders beeindruckend mit ihrer romantischen Hallenstrucktur. Anschließend führte die Tour nach Schaftnach, wo die Gruppe zu einer Kaffeepause einkehrte. Danach traten die Teilnehmer die Heimreise zum Ausgangspunkt Roth an.

Bei schönem Wetter verlief die Radwallfahrt unfallfrei. Abgesehen von zwei Pannen an Fahrrädern, die wieder repariert werden konnten, gab es keine weiteren Probleme. Begleitet wurde die Fahrt von zwei Autos, die für das Gepäck zuständig waren.